Fünf Kundensites. Fünf mal wp-admin öffnen, um zu sehen, ob Updates anstehen. Ein separates Tool fürs Uptime-Monitoring, eins fürs Backup-Plugin, eins für den SSL-Ablauf – und am Monatsende der Status-Bericht fürs Komfort-Paket, den Sie von Hand aus all diesen Quellen zusammentragen.
Kommt Ihnen das bekannt vor? Mir schon. Ich betreue selbst mehrere WordPress-Sites im Rahmen laufender Wartungsverträge, und genau dieses Tab-Chaos war irgendwann der Punkt, an dem ich mir gesagt habe: Das muss zentraler gehen. Nicht als nettes Zusatz-Feature, sondern als das Werkzeug, das ich jeden Monat wirklich benutze.
Deshalb baue ich WP-Wartungsradar – ein zentrales Dashboard für alle Sites, die ich betreue. Was daraus geworden ist und warum es vielleicht auch für Sie interessant ist, wenn Sie selbst mehrere Wartungsverträge managen, zeige ich Ihnen hier.
Wie WP-Wartungsradar entstanden ist
Ich betreue aktuell 5–10 Kundensites mit laufenden Wartungsverträgen – Basic, Komfort und Premium, je nachdem was der einzelne Kunde braucht. Jedes dieser Pakete verspricht bestimmte Leistungen: Updates einspielen, Backups sicherstellen, Uptime überwachen, bei Komfort und Premium zusätzlich einen monatlichen Status-Bericht. Das Problem war nie, diese Leistungen zu erbringen – sondern der Aufwand, für jede Site einzeln den Überblick zu behalten und ihn dann noch in einen lesbaren Bericht zu gießen.
WP-Wartungsradar ist deshalb kein Produkt, das ich am Reißbrett für einen hypothetischen Markt entworfen habe. Ich nutze es selbst, jeden Tag, für meine eigenen Kunden. Ein schlankes Companion-Plugin auf jeder Site meldet sich beim zentralen Dashboard und liefert: Update-Status für Core, Plugins und Themes, Backup-Zeitpunkt, Uptime, SSL-Ablaufdatum und bekannte Sicherheitslücken in installierten Plugins – sitegenau, nicht nur pluginweit. Der monatliche Status-Bericht, den ich früher von Hand getippt habe, entsteht jetzt automatisch aus diesen Daten.
Das „Dogfooding“ – also selbst der erste und schärfste Nutzer des eigenen Tools zu sein – war dabei kein Zufall, sondern Absicht: Bevor ich das irgendjemand anderem anbiete, muss es mir im Alltag wirklich Zeit sparen.
Warum das für Sie relevant ist
Wenn Sie selbst mehrere Wartungsverträge betreuen, kennen Sie vermutlich genau diese drei Reibungspunkte:
Der Status-Bericht ist bezahlte Arbeit, die sich wie Fleißarbeit anfühlt. Bei Komfort- und Premium-Paketen gehört ein monatlicher Bericht oft zum Leistungsversprechen dazu – aber ihn manuell aus fünf verschiedenen Quellen zusammenzutragen, ist genau die Art von Arbeit, die sich niemand extra bezahlen lässt, obwohl sie Zeit kostet. Automatisiert generiert, wird aus dieser Zeit wieder Marge.
Tab-Chaos skaliert schlecht. Bei zwei, drei Sites geht „kurz überall reinschauen“ noch. Bei acht oder zehn wird jeder zusätzliche Kunde spürbar teurer in der Betreuung – nicht weil die Arbeit selbst mehr wird, sondern weil der Kontextwechsel zwischen Tools und wp-admin-Logins Zeit frisst.
„Das Backup-Plugin läuft schon“ ist keine Kontrolle. Ohne zentrale Sichtbarkeit verlassen Sie sich darauf, dass Updraft, BackWPup oder was auch immer installiert ist, zuverlässig durchläuft – bis an dem einen Tag, an dem es das nicht tut, niemand es bemerkt. Ein sichtbarer Zeitstempel pro Site ändert das von „vertrauen“ zu „wissen“.
Nichts davon ist neu oder überraschend. Der Punkt ist nur: Es lässt sich automatisieren, sobald die Daten an einem Ort zusammenlaufen statt über ein Dutzend Logins verteilt zu sein.
Ein Blick in den eigenen Einsatz
Ein Beispiel aus dem eigenen Einsatz: Einer meiner Kunden hat eine halbjährliche DSGVO-Check-Pflicht als Teil des Wartungspakets. Früher stand das im Kopf oder im Kalender – leicht zu übersehen, wenn gerade andere Dinge dringender wirken. Im Dashboard läuft die Fälligkeit jetzt als sichtbarer Reminder mit, farblich markiert, je näher der Termin rückt, und lässt sich direkt abhaken, sobald erledigt.
Ein anderer Fall zeigte mir, dass ein Heartbeat-Check nicht nur Ausfälle meldet, sondern auch stille Probleme aufdeckt: Bei einer Site lief der Update-Check nur etwa einmal täglich statt stündlich – ein WP-Cron-Zuverlässigkeitsproblem, das sonst schlicht unbemerkt geblieben wäre. Genau solche Kleinigkeiten sind es, die im Tagesgeschäft ohne zentrale Übersicht durchrutschen.
Auch die zwei unterschiedlichen Backup-Plugins meiner Kunden (UpdraftPlus bei dem einen, BackWPup beim anderen) laufen im selben Dashboard zusammen – kein erzwungener Umstieg auf ein einheitliches Tool nötig, nur eine gemeinsame Übersicht obendrauf.
Fazit
WP-Wartungsradar ist aktuell noch kein Produkt, das Sie kaufen können – ich baue es weiterhin primär für meinen eigenen Alltag. Aber wenn Sie selbst mehrere WordPress-Wartungsverträge betreuen und sich in dem eingangs beschriebenen Tab-Chaos wiedererkennen, würde mich Ihr Interesse ehrlich freuen.
Und falls Sie ohnehin gerade nach jemandem suchen, der Ihre eigene WordPress-Wartung übernimmt statt sie selbst zu managen: Genau für diese Arbeit sind meine Wartungspakete da – WP-Wartungsradar ist letztlich aus genau dieser Arbeit heraus entstanden.
Betreuen Sie selbst mehrere WordPress-Wartungsverträge? Tragen Sie sich unverbindlich auf die Warteliste ein – mit der Option Gehostet oder Self-Hosted, ohne Preis-Commitment.
